Mit einer Erholungsstation für Frauen schuf der Zürcher Frauenverein Fraternité 1889 ein Pionierwerk. Er kaufte zu diesem Zweck die Bad- und Molkenkuranstalt Rosenhügel. Die Leitung übernahm die Zürcher Ärztin Caroline Farner. Die Gemeinde Urnäsch hatte sich in den fünfzehn Jahren zuvor als Luftkurort etablieren können. «Frische, würzige Bergluft, lachender Sonnenschein, reiche Auswahl von Spaziergängen, gute, billige Unterkunft und ein fröhlicher Menschenschlag» erwarteten die Gäste. 1907 ging der Rosenhügel an die Ferienkolonien der Stadt Zürich über und diente als Kindererholungsheim. Seit 1964 ist er ein heilpädagogisches Schulinternat.