Am Südrand der Ebene von Oberwaldstatt reihen sich prächtige Kreuzfirsthäuser auf. Die für das Appenzellerland charakteristischen Gebäude bestehen aus einem Wohnhaus mit Webkeller und einer quer stehenden, angebauten Scheune mit Stall. Der Giebel erhält so eine Kreuzform. Der Stadel schützt das Wohngebäude auf der Wetterseite (Westen). Mit der Ausrichtung nach Südsüdosten (11 Uhr) nutzen die Gebäude die Sonne zur Beleuchtung und Erwärmung der Wohn- und Arbeitsräume. Die Hauptfassade des Wohnteils ist weitgehend in Reihenfenster aufgelöst und meistens mit einem Täfer versehen. Die Nebenfassaden schützt ein «Regenmantel» aus Holzschindeln.