Landesgrenzen sind menschliche Konstrukte. Nachdem die Appenzeller in den Appenzeller Kriegen (1401–1429) ihre Loslösung von der Fürstabtei St.Gallen durchgesetzt hatten, wurde um die geografischen Grenzen des neuen Landes Appenzell gerungen. Festgelegt wurden diese unter Aufsicht der Eidgenossenschaft. Wo immer möglich wurde ein Bachlauf oder ein Bergrücken zur Grenze bestimmt, wie hier der Unterlauf des Wissbachs. Er bildete zunächst die Grenze zwischen dem Land Appenzell und der Fürstabtei St.Gallen. Seit 1803 trennt er die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen.